Digitale Adventkalender für das Home-Schooling

RedakteurIn: Petra Eichler
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Die Adventzeit naht mit Riesenschritten und in vielen Schulen wird diese besondere Zeit des Jahres gerne mit der Herstellung eines Adventkalenders und der täglichen Öffnung der Türchen zelebriert. 

Heuer stellt die Corona-Pandemie alle Lehrpersonen vor die Herausforderung die Kinder zuhause, genauso wie jene in der Schule, gleichermaßen einzubeziehen. Ein digitaler Adventkalender, der mit den Kindern über die Schul-Homepage, eine Lernplattform, per Mail oder auf anderem Wege geteilt wird, bietet sich zu diesem Zweck an. 

Man kann entweder einen fertigen Kalender verwenden oder selbst einen gestalten.
Hier einige Beispiele:

•    QR-Code-Adventkalender:

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Auf dem Padlet-Upload von Mrs. Rupäd  findet man ein sehr ansprechendes Exemplar, bei dem sich analoge mit digitalen Inhalten vermischen.
Für jeden Tag gibt es einen anderen Code, den die Kinder mit Hilfe von Tablets, Smartphones oder einer interaktiven Tafel öffnen können. Dahinter befinden sich Überraschungen wie Filme, Lesespiele, Quizaufgaben, Logicals, Bastelanleitungen, Suchsel uvm.
Unter diesem Link  findet man Materialien, die vorab ausgedruckt werden sollten. 

•    PDF-Adventkalender:

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Hier der Link  zu einer Internetseite, auf der man sich ein einfaches Exemplar kostenlos herunterladen kann.
Bei der Anwendung tippt man auf ein Türchen und es öffnet sich eine Tagesaufgabe. In der momentanen Schulsituation muss man im Vorfeld überlegen, wie man die Kinder zuhause einbinden kann, denn manche Aufträge sind für das Klassenzimmer gedacht.

 

 

•    Adventkalender selbst gestalten:

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Online findet man einige Tools, schnell und einfach gelingt ein selbst mit digitalen Inhalten befüllter Adventkalender mit der Internetseite www.tuerchen.com/de
Unter „Theme“ lassen sich Titel, eine Nachricht, Schriftart, Farben, Art und Beschriftung der Türchen, Hintergrund und verschiedene Effekte verändern. Beim Datum kann man die Dauer einstellen - von 1 bis 31 Tagen ist möglich. Daher eignet sich dieses Tool auch für andere Countdowns wie z.B. einen Geburtstag. Bei „Automatisch füllen“ kann man das Thema der Fensterinhalte einstellen, falls man das nicht selber machen möchte wird so automatisch eingefüllt. 
Wenn man auf die einzelnen Türen klickt, kann man diese mit einem Link oder einem Bild befüllen und zusätzlich eine Nachricht hinterlassen. 
Bei „Speichern & teilen“ wird ein Link zum Kalender erstellt, den man mit den Schulkindern teilen kann, oder man stellt ihn auf die Homepage. Auch posten auf Facebook, Twitter oder Pinterest ist möglich.
Man kann die kostenlose Version verwenden, allerdings wird dort Werbung eingeblendet. Für €1,99.- wird der Kalender werbefrei, diese sind daher sicher gut investiert.

  • Experimente-Adventkalender:
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Die Idee für einen Experimente-Adventkalender hatte M. Hecker vom Verein „ComNatura-Umweltbildung“, den man unter diesem Link finden kann.
Für jeden Tag gibt es ein Experiment, das in einem kurzen Video erklärt wird. Hier finden Sie eine Playlist mit den einzelnen Filmen.
Zusätzlich findet man auf der Internetseite des Vereins auch eine Materialliste (die meisten benötigten Sachen findet man in jedem Haushalt), die 24 Experimente zum Ausdrucken auf Kärtchen, sowie den kompletten Film mit allen Experimenten auf einmal.
Natürlich ist es sinnvoll, wenn die Kinder die Experimente zuhause unter Aufsicht einer erwachsenen Person durchführen.
Auf Erklärungen verzichtet die Moderatorin bewusst, so können die jungen Forscher:innen selbst ihre Erklärungen verbalisieren.

Verwendete Quellen:

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Datum: So. 22.11.2020